ja das liebe Fernsehen, das machen sie gerne durch weglassen dafür sorgen das es besonders toll oder besorgniseregend klingt...die dürfen das, ist ja auch nur Unterhaltung![]()
ja das liebe Fernsehen, das machen sie gerne durch weglassen dafür sorgen das es besonders toll oder besorgniseregend klingt...die dürfen das, ist ja auch nur Unterhaltung![]()
Leider sind die Infos aus den Links bereits hintenübergekippt, aber beim ersten Lesen konnte ich den ersten Bericht noch erhaschen. Egal, ich denke, ich bin halbwegs im Bilde.
Imho ist das entscheidende Stichwort der Stressfaktor für die Tomate. Und das ist gemeinhin wohl ein alter Hut, dass die Tomaten darauf allergisch reagieren und dass gerade das, was die Pflanze zur Abwehr von Stress entwickelt, uns besonders schmeckt. Ich grabble ganz bewusst an meinen Tomies rum, weil diese ganzen kleinen und größeren Verletzungen die Tomate einfach anspornt.
Ich gehe da sowieso noch lange nicht mit allen Maßnahmen den Geschmack betreffend konform. Nichtmal mit den Profis. Das entfernen der unteren Blättern ist auch so ein Beispiel, wo ich mich frage, ob da wirklich Ursache und Wirkung konform gehen. Denn genauso wäre es auch denkbar, dass das total kontraproduktiv ist und nur deswegen ausgeglichen wird, weil die Verletzungen die Tomate zu mehr Geschmack veranlassen, statt dass dies die Sonne bewerkstelligt, wie angenommen. Ich weiß zumindest von den holländischen Strauchtomies, dass die zwar wunderbar duften, aber geschmacklich trotzdem nicht gerade der Brecher sind. Müssten sie aber, wenn die Methoden tatsächlich Erfolg hätten.
Ich weiß aus anderer Erfahrung, dass es zwar schon die Sonne ist, die die Reifung beeinflusst, aber dass dazu nicht unbedingt die Sonne auf die Frucht treffen muss! Ich habe auch Früchte aus absolut schattigen Regionen im Laub gekostet, die irre, irre süß waren. Wie kann das sein, wo doch keine Sonne dran gekommen ist? Ich meine, durch die Blätter. Mag schon sein, dass auch eine direkte Sonneneinstrahlung da noch einiges in gang setzt, aber ich könnte denken, dass es auch ohne geht und es reicht, wenn nur die Pflanze als Ganzes genug Sonne bekommt.
Um aber wieder aufs Thema zu kommen: Ich halte es u.A. mit Siegfried und bin da auch skeptisch. ich sage nicht, das geht nicht. Aber ich stelle zumindest den Sinn in Frage, weil ich denke, dass man einen ähnlichen Effekt auch anders, ohne die negativen Begleiterscheinungen erzielen kann. Einfach immer wieder begrabbeln, ab und an mal ein Blättchen abbrechen, sowas halt. Hauptsache, die Tomi bleibt auf Trab.
However, ein Statement der Biologin wäre hier durchaus gewünscht. Gerade meine Beobachtungen die direkte Sonneneinstrahlung betreffend. Ich bin da ja auch noch nicht ganz schlüssig. Einerseits denke ich so, aber andererseits entferne ich dann doch wieder die Blätter - wenn auch nie radikal, sondern nur das, was direkt im Weg ist. Die Blätter sind die Fabrik und die dranzulassen kann in meiner Logik nicht ganz verkehrt sein.
Irritierend auch die Erfahrung, dass eine einzelne Tomate schon unterschiedlich schmeckt. Gerade der Säuregehalt kann lokal stark schwanken - ob das der Sonneneinstrahlung zu schulden ist?
Mein Fazit zu Salzen oder nicht salzen: Ich werde es nicht machen, ich hätte gar keine Chance. Und ich weiß auch, dass es ebenso den Geschmack intensiviert, wenn ich meine Tonies auf dem Teller beherzt einsalze und ziehen lasse. Aus einer laschen Tomie wird dann immerhin eine erträgliche und aus einer guten eine sehr gute.
PS: Natürlich gilt das alles nur für mich. Was jeder bei sich macht, geht mich ja nichts an.![]()
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Die holländische Tomate ist der vierte Aggregatzustand des Wassers.
Nicht dass es wirklich wichtig wäre, aber der Vollständigkeit halber hier ein neuer Link zum Bericht der Bayerischen Landesversuchsanstalt für Weinbau und Gartenbau: Hier klappt's zumindest heute bei mir wieder.
Oh danke Lycopersicum, interessanter Link !!
@ T-J,
ich begrabbel meine Tomaten auch von klein auf, das stärkt das Gewebe
Dass Tomaten auch im Halbschatten oder sogar Schatten aromatisch ausreifen liegt m.E. daran, dass sie vor allem Wärme brauchen.
Ich für meinen Teil stelle fest, dass zuuu viel Sonne die Qualität der Früchte mindern kann (Lederhaut, Verbrennungen in Form von "Kochen" etc.), und bekanntlich leidet die gesamte Pflanze unter extremer Sonneneinstrahlung
Womit wir zurück wären beim Punkt "Stress"
Es ist sicher richtig, dass Tomaten durch salzhaltiges Gießwasser einen gewissen Stress erfahren.
Aber sie sind offenbar in der Lage diesen -vergleichsweise- gut zu verarbeiten.
Mein persönliches Interesse an dem Thema beruht auf Berichten über die besagte italienische "Pachino-Tomate" und v.a. über die andalusische Sorte "RAF".
Zwei Sorten die wohl seit Generationen in ihren Anbaugebieten auf salzhaltigem Grundwasser stehen, oder auch mit verdünntem Meerwasser versorgt werden.
Von beiden Sorten wird behauptet, dass sie ihren vorzüglichen Geschmack dem salzhaltigen Wasser verdanken, und die RAF wird dadurch sogar zur teuren Gourmet-Tomate.
Ihr Lieben, das macht nunmal neugierig ...![]()
... und erst recht nach dem Link von Lycopersicum, mit dem offenbar erfolgreichen Experiment mit der Campari F1
Also, lasst uns mal (unwissenschaftlich) wurschteln.
Wir werden das Experiment nächstes Jahr dokumentieren und Bericht erstatten![]()
Grüßle aus BaWü
Hallo hex,
das hört sich ja gut an (Bericht Bayerische Versuchsanstalt). Wir machen das im nächsten Jahr!!!!
Alle werden uns um unsere leckeren Tomies beneiden!!
Liebe Grüße
orchidee
das leben ist kein spaziergang
Ja, wir werden dann alle zum Testessen kommen, zumindest zur Hex hätte ich es auch gar nicht weit....
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Im Garten wächst mehr als man ausgesät hat - und davon viel!
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